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„Es ist wie es ist“, sagt die Liebe

Isabell Münsch

Ein Abend mit unterschiedlichsten Facetten.

Isabell Münsch & Franz Schlecht.

Von Liebe erfüllte Figuren und Szenen aus den Opern „Figaros Hochzeit“ und „Die Zauberflöte“ von W. A. Mozart, romantische Arien und sehnsuchtsvolle Duette von Rossini, Puccini und Verdi.

Franz Schlecht

geb. in Neuburg / Donau, erhielt ersten Gesangs­unterricht bei Hartmut Elbert im Rahmen der Bayer­ischen Singakademie. Von 2003 bis Anfang 2007 studierte er an der Musikhochschule Augsburg in den Klassen von Hans-Joachim Beyer, Jan Hammar und James Taylor. Zu seinen bisherigen Partien ge­hören Bachs Matthäus- und Johannespassion,Figaro und  Graf Almaviva in Mozarts „Hochzeit des Figaro“ sowie Haly in Rossinis „L’Italiana in Algieri“ am Stadt­theater Augsburg.

2008 legte der Bariton sein Gesangsdiplom mit Bravour an der Musikhochshcule Leipzig ab. Dort studierte er bei Prof. Hans Joachim Beyer. Er war beim Internationalen Opernkurs der Jeunesses Musicales in Weikersheim als „Dandini“ in „La Cenerentola“ von Rossini zu hören (eine Paraderolle!).

 

Erich Fried,

am 6. Mai 1921 in Wien geboren und am 22. November 1988 in Baden-Baden gestorben, ist einer der bekanntesten deutschsprachigen Lyriker des 20. Jahrhundert. Vor allem mit seinen Liebesgedichten, am bekanntesten darunter das Gedicht "Was es ist", erzielte er große Wirkung bei Zuhörern und Lesern.

Es ist Unsinn

sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe